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Tbilisi

Die Gemeinde in Tiflis, zu Beginn des 19. Jahrhunderts gegründet und 1895 mit einer großen neuen Kirche in der damaligen Tifliser Neustadt ausgestattet, die nach dem 2.Weltkrieg von deutschen Kriegsgefangenen abgetragen werden mußte, ist vielleicht nicht die älteste, jedenfalls aber mit rd. 350 Mitgliedern wieder die größte Gemeinde der ELKG.

In Tbilisi begann in den 90er Jahren nach dem Ende der Sowjetunion und der Unabhängigkeit Georgiens die Erneuerung der in der Stalinzeit zerstörten Organisation der lutherischen Kirche Georgiens. Treibende Kraft waren Prof. Lic. Dr. Gert Hummel aus Saarbrücken und seine Frau Christiane. Auf Grund guter Kontakte zur damaligen Regierung unter Staatspräsident Eduard Schewardnadse und im Zusammenwirken mit der Vereinigung der Deutschen in Georgien „Einung“ konnte ein Teil des Geländes des ehemaligen deutschen Friedhofs erworben und dort das Kirchenzentrum mit der architektonisch eindrucksvollen, 1997 eingeweihten „Versöhnungskirche“ errichtet werden.

 

Versöhnungskirche von vorn...
....und von der Seite

Die Gemeindemitglieder mit deutschen Wurzeln sind seit der Wiedergründung weniger geworden. Die Umgangssprache ist mehrheitlich Russisch; aber der georgisch-muttersprachliche Anteil nimmt zu.Das Gemeindeleben ist vielfältig, von den in allen drei Sprachen gehaltenen Sonntagsgottesdiensten angefangen, über Sonntagsschule, Kindergottesdienst, Bibelstunden und Konfirmandenunterricht und dem Kirchenchor bis zu Frauen-, Männer- und Jugendkreisen. Die Gemeindediakonie mit einer eigenen Diakonin wird von einem diakonischen Arbeitskreis unterstützt, der vor allem Hausbesuche durchführt. Die zwei Pastoren und die Pastorin der ELKG wohnen in Tiflis, auch wenn die Zuständigkeit für die Gemeinden auf sie aufgeteilt ist. Eine junge, ehrenamtlich tätige Pastorin, Albina Sotowa, führt Gottesdienste und Andachten zu besonderen Gelegenheiten in den Gemeinden durch. Einmal im Monat erscheint der dreisprachige „Kirchenbote“. Es gibt große und kleine Kirchenkonzerte, die auch viel Zuspruch bei Bürgern der Stadt finden, die nicht zur lutherischen Kirche gehören.

Das Gemeindezentrum ist auch der Sitz der kleinen Kirchenverwaltung und der Kirchenleitung und der Tagungsort der Synode. Es werden ökumenische Verbindungen vor allem zu den anderen Minderheitskirchen in Georgien gepflegt und Kontakte zur Regierung, zu Botschaften und zu Nichtregierungsorganisationen.

Neben dem Gemeindezentrum liegt das nach dem ersten lutherischen Pfarrer in Tiflis benannte Johann-Bernhard-Saltet-Haus mit kleinem Altenheim, Armenküche und Sozialstation, der Hauptarbeitsort des vor über zehn Jahren gegründeten Evangelisch-Lutherischen Diakonischen Werks in Georgien.

Anschrift: 15 Terenti Graneli Kucha, 0102 Tbilisi, Telefon: 00995-32-2943129

Gottesdienst: jeden Sonntag um 11 Uhr und an kirchlichen Festtagen

Vorsitzende des Kirchengemeinderats: Elena Manukowa

Pastoren: Bischof Hans-Joachim Kiderlen, Pastor Viktor Miroschnitschenko

 

Asureti

In dem ehemaligen Elisabethtal, einem von schwäbischen Einwanderern vor bald 200 Jahren gegründeten Weindorf 50 km südlich von Tiflis, hat die Versöhnungskirchengemeinde Tbilisi eine kleine Filialgemeinde mit fünfzehn Mitgliedern. Gottesdienste finden einmal im Monat samstags im Hause eines dort lebenden Deutschen statt. Darüber hinaus gibt es zur Zeit nicht viele gemeindliche Aktivitäten.

In Asureti hat sich unter allen ehemals deutschen Dörfern in Georgien der schwäbische Charakter der Häuser am besten erhalten, auch wenn nach der Vertreibung 1941 kaum noch Menschen mit deutschen Wurzeln in Asureti übrig geblieben sind.

Leiter der Filialgemeinde: Pastor Viktor Miroschnitschenko

 

Memorial auf ehemaligem deutschen Friedhof
Altarraum
Gottesdienst
Tbilisi im Schnee

Hinweis:

Erscheint auf einem Bild eine Hand, während man mit der Maus über das Bild fährt, kann es durch anklicken vergrößert werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ehemalige Kirche Asureti